Healthcare and Medicine Reference
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Kapitelzusammenfassung
Mittelwert
4
Er darf nur für quantitative Merkmale (nicht für ordinal skalierte) berechnet werden.
4
Er ist vor allem bei symmetrischen, eingipfligen Verteilungen sinnvoll.
4
Er nutzt im Gegensatz zu anderen Lagemaßen alle Informationen der Stichproben-
werte.
4
Median
Die Angabe des Medians ist sinnvoll:
4
bei ordinal skalierten Daten;
4
bei quantitativen Merkmalen, die schief verteilt sind;
4
bei vorhandenen Ausreißern;
4
bei Überlebenszeitstudien.
Modus
Modalwerte werden hauptsächlich angegeben:
4
bei nominal skalierten Merkmalen, da andere Lagemaße bei diesem Skalenniveau
nicht zulässig sind;
4
bei ordinal skalierten und quantitativen Merkmalen, wenn es sich um einen
»ausgeprägten« Gipfel handelt;
4
bei einer U-förmigen Verteilung.
Die Angabe eines Modalwertes ist nicht empfehlenswert:
4
bei Alternativmerkmalen (etwa Geschlecht oder Rhesusfaktor);
4
wenn es keinen »ausgeprägten« Gipfel gibt.
Lagemaße und Streuungsmaße müssen zusammenpassen
4
Mittelwert und Standardabweichung
bei symmetrisch verteilten Daten;
4
Median und Quartilabstand (Dezilabstand oder mittlere Abweichung
vom Median)
bei schief verteilten Daten oder vorhandenen Ausreißern;
4
Modus und Spannweite
bei diskreten Merkmalen mit wenigen Ausprägungen;
4
Modus und eventuell Variation Ratio
bei nominal skalierten Merkmalen.
 
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