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spiel 3.4 werden zwei Alternativmerkmale betrachtet; daher enthält die Tabelle im
Innern nur vier Felder. Diese einfachste Kontingenztafel nennt man Vierfeldertafel .
Die absoluten Häufigkeiten bezeichnet man üblicherweise mit a , b , c und d .
Beispiel 3.4: Kontingenztafel
Für die Merkmale »Rauchen und Geschlecht« sind angegeben:
4
Die absoluten Häufigkeiten n ij
4
Die relativen Reihenhäufigkeiten
4
Die relativen Spaltenhäufigkeiten
4
Die relativen Häufigkeiten h ij (bezogen auf die Stichprobe)
Raucher
Nichtraucher
Häufigkeiten
Geschlecht
Männlich
a = 9
(22,5%)
(69%)
(12%)
b = 31
(77,5%)
(50%)
(41%)
40
(53%)
Weiblich
c = 4
(11%)
(31%)
(5%)
d = 31
(89%)
(50%)
(41%)
35
(47%)
Häufigkeiten Raucherstatus
13
(17%)
62
(83%)
75
Die Menge der 75 Studenten besteht also aus 13 Rauchern (17%) und 62 Nichtrauchern
(83%) bzw. aus 40 Männern (53%) und 35 Frauen (47%). Die 9 rauchenden Männer stellen
12% des Gesamtkollektivs dar. 22,5% der Männer und 11% der Frauen rauchen. Die Rau-
cher sind zu 69% männlich; die Nichtraucher zu 50%. Für die Odds Ratio ergibt sich:
OR = (9 . 31)/(4 . 31) = 2,25.
Beschreibung einer Assoziation
3.3.3
Die Kontingenztafeln enthalten zwar genaue Informationen bezüglich der Häufigkei-
ten; sie sind jedoch wenig geeignet, um den Grad eines Zusammenhangs zu erfassen.
Zu diesem Zweck bedient man sich grafischer Darstellungen und geeigneter Assozia-
tionsmaße:
Abb. 3.7 ) Dieses dient dazu, den Zusammenhang zwischen zwei
qualitativen Merkmalen darzustellen. Die Längen der Balken repräsentieren die Häu-
figkeiten der Ausprägungen des ersten Merkmals. Außerdem ist jeder Balken entspre-
Balkendiagramm ( .
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