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Abb. 3.6 Empirische Verteilungsfunktion für das Merkmal »Körpergröße«, gemessen in cm
(Daten von 75 Studenten)
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Bei fein abgestuften Ausprägungen ist die Anzahl der Treppen zahlreich und die
Stufen sind entsprechend niedrig; die Treppenfunktion nähert sich dann einer
glatten Kurve.
In der Pharmakologie dienen Verteilungsfunktionen zur Analyse der dosisabhängigen
Wirksamkeit eines Pharmakons. Dabei beschreibt die Funktion F ( x ) den relativen
Anteil der Untersuchungseinheiten, bei denen ein Effekt der Dosis x erkennbar ist. Die
grafische Darstellung von F ( x ) bezeichnet man als Dosis-Wirkungs-Kurve . Auch in der
Labormedizin arbeitet man häufig mit der Verteilungsfunktion. Wenn etwa für einen
Cholesterinwert x gilt: F ( x ) = 0,98, informiert diese Angabe darüber, dass dieser Wert
im oberen 2%-Bereich liegt.
Verknüpfen von Häufigkeiten
3.3
Verhältniszahlen***
3.3.1
Eine einzelne, absolute Häufigkeit ist (isoliert betrachtet) wenig aussagekräftig. Aus Gründen der
Anschaulichkeit ist es sinnvoll, Häufigkeiten in Beziehung zu setzen. Es gibt diverse Möglichkei-
ten zur Bildung sog. Verhältniszahlen :
Relative Häufigkeit: Dieser Begriff (7 Abschn. 3.1.1) bezeichnet eine absolute Häufigkeit
bezogen auf eine übergeordnete Gesamtgröße (z. B. 35 von 75 Studenten sind weiblich).
Hier repräsentiert der Zähler eine Teilmenge des Nenners. Solche Quotienten nennt man
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